Nachhaltigkeit in der ev. Emmaus-Kita
Kita+Klima
Im Kita+Klima-Projekt wird ein Energiesparmodell für unsere Kindertageseinrichtung entwickelt. Dabei wird die Bedeutung der Energie und der bewusste Verbrauch damit, unseren Kindern nahe gebracht. Hierbei wird die Kita zum Lernort nachhaltiger Entwickling durch Energiesparthemen, Bildungseinheiten und der Verfestigung im familiären Umfeld.
Faire Kita
Das Netzwerk Metropole Ruhr zeichnet Kitas aus, die sich durch ihr Engagment in der Umsetzung von Themen des Globalen Lernens und dem Fairen Handel hervorhenen. In diesem Sinne ist unsere Kita im Marz 2023 ausgezeichnet worden.
Eine Kita, in der es fair zugeht - ein fairer Umgang zwischen allen kleinen und großen Menschen die hier täglich viel Zeit miteinander verbringen. Doch eine faire Kita ist weit mehr: Hier gehört das globale Lernen und das Thema Gerechtigkeit mit zum Alltag. Wir überlegen gemeinsam welche Produkte verwendet werden, wo sie Herkommen und unter welchen Bedingungen sie produziert worden sind. Dabei orientieren wir uns an Siegeln und Zertifizierungssystemen die einen Mindestandart an ökologischen oder sozialen Kriterien sicherstellen.
Zusammenarbeit mit der Hochschule Bochum zum Thema Biodiversität
Durch eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Studierenden des Studienganges Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Bochum, ist es gelungen unser Außengelände noch vielfältiger zu gestalten. So wurden eine Kräuterspiralle, weitere Hochbeete, zwei Regentonnen, Zaunpflanzen, diverse Obststräucher, ein Totholzhaufen und Nisthilfen mithilfe der Studierenden angeschafft und eingebettet. Jede dieser Maßnahmen erfüllt unerschiedliche Zwecke zur Erhaltung er Biodiversität und zur Verschönerung unseres Außengeländes.
Nachbarschaftsgarten
Mit finanzieler Unterstützung des Bochum-Fonds haben wir im Sommer 2023 unseren Nachbarschaftsgarten eröffnet. Zwei Hochbeete, eine Bank, eine Wildblumenwiese und ein Geschichtenbriefkasten laden alle Nachbarn und alle Weitmarer Bürger und Bürgerinnen seitdem ein zu verweilen, mitzugärtnern und zu ernten. Dabei findet immer ein sehr schönes miteinander statt. So gibt es viele bereichernde Gespräche mit unterschiedlichsten Menschen, die den Nachabrschaftsgarten nutzen.
Bochum blüht und summt
Unsere insektenfreundlichen Blumenwiesen und unser selbstgebautes Insektenhotel wurden zum Teil durch Fördergelder der Stadt Bochum mitfinanziert. Das Insektenhotel dient als Überwinterungs-möglichkeit für verschiedene Insekten und Wildbienen. Sie werden mithilfe unserer Kinder und unserer Mitabeiter gepflegt und befüllt.
Nachhaltig durch das KitaJahr
In unserer KIta wird der Alltag mit allen nachhaltig gestaltet. Dabei erforschen wir Zusammenhänge und denken darüber nach, wie wir heute und in Zukunft leben und mit der Natur und unserer Umwelt umgegen wollen. So erleben die Kinder z.B. durch unseren eigenen Obst und Gemüseanbau hautnah, woher ihre Nahrung kommt, wie es wächst, worauf man achten muss, wie es geerntet wird und natürlich wie es schmeckt. Betritt man unsere Einrichtung, fallen einen direkt unterschiedliche Dinge auf, an denen man das Thema Nachhaltigkeit direkt erkennen kann: Es gibt Wetbags, Taschentücherboxen, Alttagsmaterialien zum Basteln und bauen, einen Bücherwagen fürr gebrauchte Bücher, ein Spieleregal mit Ausleihspielen, eine Kleiderstange für getragene Kinderkleidung zum mitnehmen, einen Wasserspender, eine Reperaturwerkstatt. Wir sammeln alte Druckerpatronen und Handys und senden sie zum Sammeldrache.
Ernährung
Unser selbstangebautes Obst und Gemüse landet selbstverständlich direkt bei uns auf dem Tisch. Zum Frühstück, bei dem es ein Müslibuffet mit verschiedenen Müslis und Toppings gibt, können die Kinder sich zudem an den Etageren bedienen, die mit Obst und Gemüse bestückt sind.
Unser Mittagessen erhalten wir von der Firma Lebenswert, der als nachhaltiger Gastgeber durch regionale Produkte mit einem ganzheitlichem Ansatz unser Essen zubereitet.
Am Nachmittgag gibt es wieder Köstliches aus unserem Anbau oder aus dem Bio-Supermarkt. Unsere Kinder bereiten den Snack selbstverständlich mit uns selber zu und wir überlegen in einem partizipativen Prozess gemeinsam was es in den nächsten Wochen alles so gegen soll. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.